Ruhe löst Ruhe aus

 

Meine Welpenstunden fangen immer mit einer kleinen Gesprächsrunde an. Während dieser Runde bleiben die Welpen angeleint bei ihren Menschen. Die Kleinen lernen von Anfang an, sich ruhig an der Leine zu verhalten, obwohl andere Hunde in der Nähe sind. Der Welpe lernt schnell, denn er verschwendet ungern Energie für etwas, was ihm nichts bringt.


Kontrolliertes Freispiel


Neben dem Training mit dem eigenen Menschen findet auch Freispiel in einem kleinen abgezäunten Gehege statt. Dieses Freispiel wird jedoch kontrolliert, denn alle Beteiligten sollten sich wohl fühlen. Es ist unsere Verantwortung, den Hund so zu erziehen, dass er in die Welt passt. Unsichere oder schüchterne Welpen finden Unterstützung und ein Hund, der schon im Welpenalter jede Gelegenheit nutzt, um andere zu reglementieren, muss in seine Schranken gewiesen werden.

Gemeinsam unterwegs sein


Versuchen Sie, den Welpen für sich und Ihr Handeln zu begeistern und nehmen Sie ihn bewusst mit auf Ihrem Weg. Lassen Sie den Hund erkennen, dass es für ihn von Vorteil ist, sich an Ihnen zu orientieren. Bei Übungen mit und ohne Leine erlebt der Hund seinen Menschen als spannend und interessant. Sie bestimmen von Beginn an, welche Erfahrungen ihr Welpe macht. Lassen Sie sich die Chance nicht entgehen, für Ihren Hund "der Nabel der Welt" zu sein.

 

 

 

 

Körpersprache und Kommunikation


Der Hund fühlt sich von uns oft unverstanden. Wir denken und handeln nun mal wie Menschen und agieren, bzw. reagieren dadurch für unseren Vierbeiner häufig missverständlich. Unbewusst wird der Hund in bestimmten Situationen völlig falsch verstanden und unser Handeln verwirrt den Hund... Vertrauen geht verloren und ein Teufelskreis beginnt. Das ist mit ein Grund, warum sich unser bester Freund unter Artgenossen oft wohler fühlt. Verschiedene Signale vom Hund an den Menschen oder von Hund zu Hund sind für jeden erkennbar. Diese Signale lesen zu lernen sind ein fester Bestandteil meiner Welpenstunde.

 

 

 


Der Border Terrier "Benji" ist nicht etwa suizid-gefährdet. Er ist sich absolut sicher, dass "Enzo" ihn versteht und ihm der Ball gern überlassen wird. Er kann entspannt seine Körpersprache einsetzen.

 

 

 

Auch die beiden jungen Labrador-Retriever "Maja" und "Lilli" sind sich einig: Wir üben nur für den Ernstfall .....

 

 

 

 

Zeig mir mal Deine Papiere, Kleine...

Wer hier derjenige ist, der nach dem "Ausweis" fragt, ist an verschiedenen Körperteilen bzw. deren Haltung deutlich zu erkennen. Betrachten Sie die kleinen Körper im Ganzen:

Amy mit durchgedrückten Gliedmaßen, Ohren offensiv nach vorn gerichtet, Rute stark nach oben gestellt, stolz den Kopf aufgerichtet, gerader angespannter Rücken.

Laika knickt die Gliedmaßen ein, legt die Ohren defensiv nach hinten, ihre Rute ist nach unten gelegt, der Kopf weicht zur Zeite aus und sie macht einen Rundrücken.

Die Welpen treffen Absprachen untereinander, die von beiden Seiten eingehalten werden. So werden echte Konflikte vermieden, denn störende Unklarheiten sind beseitigt. Die Beiden toben anschließend miteinander, doch die aufgestellten Regeln werden dabei nicht mißachtet.

 

 

 


Der 6 Monate junge King Charles Spaniel "Dali" ist schwer beeindruckt, mit welcher Deutlichkeit die erwachsene Shepherd-Hündin "Ginger" ihre Individualdistanz einfordert.

Er wird sich das merken und diese eingeforderte Distanz einhalten

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Susanne Polat - Ziegeleiweg 65 - 46539 Dinslaken